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présentation de l'artiste ( english , deutch )

Publié par Emmanuel ALBRAND

L'artiste présentant " le berger amoureux "

L'artiste présentant " le berger amoureux "

Emmanuel Albrand is a French artist born in 1970.

He lives and works in Aspres sur Buëch in the Southern French Alps.

Emmanuel Albrand’s work is a contemporary interpretation of an ancient artistic tradition which has its roots in Asia, China and Japan; The art of “scholars’ stones” in China, also called “Gongshi”, and the art of stones encased in tree roots, called “Ishigami” in Japan. By its growth the tree has enclosed and trapped the stone. These curiosities were much sought after at the end of the Edo period and during the era of Meiji.

It is a natural art which pays homage to “beauties and oddities” collected during the wanderings of this enthusiast. The materials used, stones and wood, are re-created alone or assembled in marriages where the alchemical mixture seems almost natural. Contemplation is the key word for the discovery of these works so as to reveal the work in the heart of the materials, and vice versa. The observer must know how to take the time to look at things, for it is in the duration of the regard that the works achieve their meaning. In looking at these “witnesses” how can we avoid questioning ourselves about our relationship with time, with the process of the birth of metamorphic rocks several hundred million years ago, with that uncertain time of erosion, cutting, polishing and the emergence of their forms, with the faultless growth of the roots, season after season, life after life… undoubtedly physical matter allows the germination of a metaphysic, and permits us to find our place in the heart of the beauty of the world. These curiosities, coming from chance encounters (even if ardently sought after) take part in that group of spontaneous artworks immanent in nature. They are “acheiropoetic” works (from the Greek acheiropoetos – “not made by the hand of man).

After the slow work of time and the natural elements, a long process of maturation of the regard is necessary in the workshop so as to finally unveil, make visible that which at the beginning cought the attention of the solitary collector; often hidden, the needle is no less brilliant in the haystack, and the work consists in polishing that which seemed dull because of its humble origin. This art is a gateway to a spiritual path leading to an ecology of conscience by which human beings can rediscover a non-destructive place on our planet.

Emmanuel Albrand ist ein französischer Künstler. Er wurde 1970 geboren und lebt und arbeitet in Aspres sur Buëch, in den südlichen Alpen Frankreichs.

Die Werke von Emmanuel Albrand verstehen sich als zeitgenössische Interpretation einer alten künstlerischen Tradition, deren Wurzeln sich in Asien, vor allem in China und Japan befinden: Die Kunst der „Gelehrtensteine“, die in China „Gongshi“ genannt werden, sowie die Kunst der in Baumwurzeln eingeschlossenen Steine, die in Japan „Ishigami“ genannt werden. Diese Steine verwachsen im Lauf des Baumwachstums fest mit der Wurzel und bilden ein untrennbares Gebilde. Diese Kuriositäten waren am Ende der Edo-Periode und zur Zeit des Kaisers Meiji sehr beliebt.

Es handelt sich um eine Kunst der Natur, die die Schönheiten und Kuriositäten, die der passionierte Spaziergänger findet, schätzt und würdigt. Die Materialien, Stein und Holz, sind von selbst entstanden oder zu natürlich wirkenden, magischen Gebilden zusammengefügt.

Die Werke wollen nachdenklich bestaunt werden um so das magische Zusammenspiel zwischen Werk und Material wahrzunehmen. Nur durch langsames, ruhiges Betrachten erschließt sich der Sinn der Werke. Das genaue Betrachten dieser „Zeitzeugen“ führt uns unweigerlich zu Gendanken über unsere Beziehung zu Zeit, über die Entstehung der jahrmillionnenalten, metamorphen Gesteine, sowie den Prozess der Erosion, in dem Größe, Form und Oberfläche entstanden sind. Wir bestaunen das stete Wachstum der Wurzeln, Jahr für Jahr, Generation für Generation. Die physische Matrie ermöglicht im Betrachter zweifelsohne das Aufkeimen metaphysischer Gedanken und erlaubt uns unseren Platz im Schoße der Schönheit der Welt zu finden.

Diese zufälligen (aber sehnlich gesuchten) Fundstücke sind Teil der spontanen, unerschaffenen Geschenke der Natur. Es handelt sich um sogenannte Acheiropoieta (aus dem Griechischen „nicht von Hand gemacht“).

Nach der steten Arbeit der Zeit und der Elementarkräfte der Natur, bedarf es eines langen „Reifungsprozesses“ genauen Betrachtens im Atelier, um schließlich jene Aspekte ans Licht zu bringen und zu zeigen, die schon von Beginn an die Aufmerksamkeit des Finders erregt haben. Die Nadel glänzt im Heuhaufen nicht weniger, und es ist die Aufgabe des Künstlers jene Teile zur Geltung zu bringen, die sonst im bescheidenen Ursprungsmaterial verloren gehen würden. Diese Kunst öffnet eine Türe zu einem spirituellen Weg, zu ökologischem Gewissen, das dem Menschen ermöglicht einen nachhaltigen Platz auf unserem Planeten zu finden.

À propos

blog d'art d'emmanuel ALBRAND